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Die Schlacht von 1704

Am 13. August 1704 standen sich mehr als 100.000 Mann vor den Toren der Stadt Höchstädt a. d. Donau zwischen Blindheim und Lutzingen gegenüber und kämpften in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte um die Entscheidung im spanischen Erbfolgekrieg.
Die vereinigen britischen, holländischen und kaiserlichen Truppen unter Herzog Marlborough und Prinz Eugen von Savoyen siegten über Franzosen und Bayern unter dem französischen Marschall Tallard und dem bayerischen Kurfürsten Max Emanuel und stellten damit die Weichen für die politische Entwicklung des 18. Jahrhunderts.
Vom Goldberg aus lässt sich das Kampfgebiet des Spanischen Erbfolgekriegs, die Ebene zwischen Höchstädt, Blindheim und Lutzingen ausgezeichnet überblicken.

Mythos und Sagen

Schon in frühen Jahren erzählte man sich mystische Geschichten über den Goldberg. Einst soll dort ein Schloss gestanden haben, an dessen Rande ein kleiner Zwerg genannt das "Goldbergmännle" sein Unwesen trieb. Auch erzählt man sich, dass hier Kisten mit Gold vergraben seien. So erhielt der Goldberg seinen Namen.

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